Geldanlage Venture Capital Beteiligung

Die Armen sind arm, weil sie ihre Arbeitskraft nicht verkaufen können. Die Reichen sind reich, weil sie Firmen besitzen.

Ihr Einkommen – Ihre Gehälter, Gewinne und Zinsen – entstehen in Unternehmen. VC ist der Ursprung allen Wohlstands. Jeder Mensch, auch Sie, ist ein Unternehmen!!!

Verkauft wird die eigene Arbeitskraft. – VC schafft Arbeitsplätze in Deutschland und bildet damit die Grundlage für zukünftigen Wohlstand.

Die meisten Menschen sind schon längst mit Venture-Capital in Berührung gekommen – nur ist es ihnen oftmals gar nicht bewusst. Venture-Capital ist nämlich ein Bestandteil vieler Lebensversicherungen oder Altersvorsorgeprodukte, die von Banken oder Versicherungen angeboten werden. Institutionelle Investoren (wie z.B. Versicherungen, Banken oder Pensionsfonds) und große Privatvermögen sind wichtige Kapitalgeber für Venture-Capital-Gesellschaften. Die Anlageklasse Venture-Capital hat sich als fester Bestandteil institutioneller Anlagestrategien etabliert. Der klassische Weg der Kapitalaufnahme ist die Platzierung von geschlossenen Fonds mit hohen Mindestzeichnungssummen für institutionelle Investoren. Hinter ihnen stehen letztendlich indirekt private Anleger, Versicherte oder Pensionäre, die ihr Vermögen in verschiedene Anlageprodukte, Lebensversicherungen oder Altersvorsorgeprodukte angelegt haben und sich somit (in unseren Augen) arm sparen. Die hohen Renditen überlassen Sie den Finanzinstituten. Venture-Capital spielt in den Anlagestrategien von Banken, Versicherungen und Pensionsfonds eine zunehmend wichtige Rolle, da diese damit versuchen ihre Renditeversprechungen gegenüber ihren Anlegern einzuhalten und das Anlagerisiko über mehrere Anlageklassen zu streuen.

Damit haben die meisten Privatsparer nur eine indirekte Beziehung zur renditestärksten Anlageform. Direkt können in der Regel nur professionelle Anleger investieren. Denn Venture-Capital gehört (laut Aussage von Finanzinstituten) zu den Risiko-Anlagen. Für eine Investition sind sehr gute Marktkenntnisse und ein professionelles Risikomanagement nötig (Siehe Finanzkrise! Ohne Hilfe vom Staat, also jeden einzelnen Bürger, könnten wohl viele Finanzinstitute nicht überleben). Inzwischen bietet der Kapitalmarkt aber auch Privat- und Kleinanlegern verschiedene Möglichkeiten direkt in die Anlageklasse Venture-Capital zu investieren. Das sollten Sie tun. Die Stärke der deutschen Wirtschaft kommt aus dem Mittelstand – 70% der Erwerbstätigen erwirtschaften dort 57% der Bruttowertschöpfung und entwickeln täglich neue Ideen und Innovationen. Venture-Capital ist Zukunftskapital – mit dem eine solide Finanzierung des Mittelstands und dessen Innovationen sichergestellt wird.

Was ist Venture Capital?

Beim Venture Capital Fonds handelt es sich meist um Anlagen in sehr junge Unternehmen, die noch in der Frühphase ihrer Entwicklung stehen und Eigenkapital benötigen. Auf diesem Wege werden Beteiligungen an Unternehmen erworben, die nicht oder noch nicht börsennotiert sind. Dadurch wird das Investment weitestgehend unabhängig vom Auf und Ab des Börsengeschehens und kann sich also weitgehend unabhängig von Aktienkursen entwickeln.

Der größte Teil des verfügbaren Kapitals wird in Unternehmen der Computer/IT-, Biotechnologie- oder Medien-Branche investiert. Das Investment erfolgt i.d.R. in Fonds (Beteiligung an mehreren einzelnen Zielunternehmen) über eine Anlagedauer in der Regel von 5 – 7 bis kalkulierte maximal 10 Jahren. Erste Kapitalrückflüsse sind aber auch schon nach drei bis fünf Jahren möglich.
Nach einigen Jahren, wenn die Unternehmen Gewinne erwirtschaften, sollen die Geschäftsanteile mit hohem Gewinn verkauft werden.

Ein Investment in Venture Capital Fonds bietet hohe Chancen innovativer Unternehmen bei überschaubaren Risiken durch Kompensation innerhalb des Gesamtvermögens. Die erforderliche Markttransparenz verlangt profundes Know-how und viel Kapital im Hintergrund. Denn Informationen stehen nicht jedem zur Verfügung. Daher arbeiten wir stets mit Experten zusammen, die beste Beziehungen, reichlich Research-Kapazitäten und exzellente Marktkenntnisse besitzen.

European Private Equity and Venture Capital Association hat ermittelt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Totalausfalls bei einer Direktbeteiligung um die 30 Prozent liegt. Dagegen beträgt bei Streuung auf nur wenige Zielfonds das Risiko eines Totalverlustes bei einem Prozent. Bei Dachfonds beträgt das Risiko eines Totalverlustes nahezu null Prozent.

Unter Private Equity versteht man reifere, bereits gewachsene Unternehmen, die meist schon die Gewinnzone erreicht haben oder kurz davor sind, sowie etablierte Unternehmen, bei denen in irgendeiner Form ein „Buy out“ stattfindet – die allerdings (noch) nicht börsennotiert sind.
Unter Einbezug dieses schon reiferen Teilbereichs des nicht-börsennotierten Marktes sinkt natürlich das Risiko der Fonds, als wenn nur „Venture Capital Fonds“ enthalten sind.

In der Vergangenheit konnten außerordentlich hohe und, bei guter Streuung, stabile Wertgewinne verzeichnet werden, die die meisten Aktienfonds hinter sich lassen konnten.

Nach dem Aufschwung der späten 90er Jahre durchlief der Beteiligungsmarkt zwischen 2001 und 2003 eine Konsolidierungsphase und es wurde nur in sehr genau geprüfte Unternehmen investiert. Aber bereits 2005 war eine große Zahl von Beteiligungsgesellschaften wieder in der Lage, neue Fonds zu schließen.

Risiken und Chancen

Die Hauptrisiken bestehen in der falschen Einschätzung des Potentials des infrage kommenden Unternehmens. Ähnlich wie bei einem Medienfonds ist nicht vorhersehbar, wie sich das Unternehmen entwickelt. Daher sollte die Mischung des bestehenden Vermögens genau analysiert werden, um zu entscheiden, ob ein VC Fonds in Ihr Konzept passt.

Experten schätzen die Zukunftsaussichten für Venture-Capital-Beteiligung dennoch gut ein. Die restriktive Kreditvergabe der Banken (Basel II) zwingt mittelständische Unternehmer, sich stärker durch privates Kapital zu finanzieren. Dies eröffnet neue Chancen.

Unternehmerisches Risiko durch Streuung kompensieren

Da die Mindestanlagesumme pro Fonds meistens bei rund 5 Millionen Euro lag, war ein Engagement für Privatpersonen überlicherweise nicht möglich. Dies hat sich aber in den letzten Jahren, zum Vorteil für Kleinanleger, geändert

Selbstverständlich gibt es auch hier viele unterschiedliche Modelle, die wir Ihnen im Gespräch gerne erläutern.

Entscheidend ist, ob Anbieter ihr Geschäft wirklich verstehen und die richtigen vielversprechenden Unternehmen auswählen, in die das Wagniskapital gesteckt wird.
Und weil es bei Venture-Capital-Fonds ganz entscheidend auf Erfahrung und persönliche Kontakte ankommt sind die handelnden Personen wichtig. Anleger sollten daher folgende Fragen eindeutig klären:

  1. Wer sind die Partner, mit denen die Gesellschaft zusammenarbeitet?
  2. Verfügen die maßgeblichen Personen über ausreichende Management-Erfahrung in ihrem Bereich?
  3. Wer ist für das Anlagemanagement verantwortlich?
  4. Welche Konditionen, Gebühren und Gewinnbeteiligungsmodelle sind Vertragsgegenstand?

Lassen Sie sich beraten!

Eine Investmententscheidung setzt langjährige Erfahrung und Marktkenntnis voraus. Die meisten Bürger verfügen über dieses Fachwissen jedoch nicht.

Daher stehen wir Ihnen mit unserem Marktüberblick und kompetenten Partnern gerne zur Verfügung, wenn es um Ihr Vermögen und Ihre Finanzen geht!

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Senden Sie uns einfach das Kontaktformular

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